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22.02.2013 / Schwerpunkt / Seite 3

»Größter Wunsch« der Regierung Iwanischwili

Neues georgisches Kabinett will Beziehungen zu Rußland verbessern, bei Beibehaltung der Orientierung auf NATO und EU

Rainer Rupp
Der neue Ministerpräsident Georgiens, Bidsina Iwanischwili, hat am 5. Februar die Verbesserung der Beziehungen mit Rußland »als das größte Problem und zugleich den größten Wunsch« seiner Regierung bezeichnet. Nach einem Besuch bei seinem russischen Amtskollegen Dmitri Medwedew zeigte er sich überzeugt, daß die Beilegung des Konfliktes zwischen den beiden Ländern bereits im Gange ist. Dennoch betont Iwanischwili, daß die USA der wichtigste strategische Partner Georgiens bleiben und sein Land weiterhin die Integration in die Europäische Union anstrebt. Angesichts dieser starken Westorientierung bräuchte sich Washington gar keine Sorgen um seinen Einfluß im Südkaukasus zu machen, von wo aus man so hervorragend Rußland malträtieren kann. Offensichtlich aber befürchten viele US-Hardliner (siehe oben), daß es sich hier nur um Lippenbekenntnisse des neuen Regierungschefs handelt, tatsächlich aber mit der Rückwendung Georgiens in den russischen Schoß gerechnet we...

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