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19.02.2013 / Inland / Seite 4

Frankfurt am Main: »Blockupy« again

Breites Bündnis gegen Spardiktate und Verarmungspolitik nimmt erneut die Finanzmetropole ins Visier

Gitta Düperthal
Man hätte eine Stecknadel fallen hören können. So konzentriert waren die rund 200 Aktivisten des »Blockupy«-Krisenbündnisses am Sonntag im Gewerkschaftshaus in Frankfurt am Main. Es galt, einen gemeinsamen Aufruf zu formulieren, um bundesweit zu mobilisieren. Am 31. Mai und 1. Juni soll es wieder so weit sein, das Bündnis wird den Widerstand ins Herz des europäischen Krisenregimes tragen: in die Finanzmetropole Frankfurt am Main, wo die Europäische Zentralbank (EZB) und viele andere Banken und Konzerne ansässig sind. »Finanzmetropole blockieren« und »Krisenprofiteure markieren«, heißt es auf den druckfrischen Plakaten. 20000 Teilnehmer erwarten die Anmelder der kapitalismuskritischen Demonstration, die sich gegen Spardiktate und die Verarmungspolitik der Bundesregierung, der Troika aus EZB, EU-Kommission und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) richtet. »Don’t owe, don’t pay!«, ist die Parole: »Wir schul...

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