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18.02.2013 / Schwerpunkt / Seite 3

»Berlin hat es wohl nicht nötig«

Mieterbeirat einer kommunalen Wohnungsbaugesellschaft verlangt mehr Mitwirkungsrechte. Der Senat lehnt ab. Ein Gespräch mit Horst Baer, Eberhard Elsing und Frank Mißbach

Arnold Schölzel
Horst Baer, Eberhard Elsing und Frank Mißbach sind Mitglieder des ­Mieterbeirats im Berliner Wohngebiet Frankfurter Allee Süd

Sie sind Mitglieder eines gewählten Mieterbeirates im Berliner Wohngebiet Frankfurter Allee Süd. Auf welcher Grundlage wird dieses Gremium gebildet?

Horst Baer: Beiräte werden auf Grundlage einer Vereinbarung mit dem jeweiligen Vermieter gewählt, es gibt sie aber nur bei den städtischen Wohnungsbaugesellschaften. Wir sind Mitglieder in einem Mieterbeirat der HOWOGE, einer von sechs kommunalen Wohnungsbaugesellschaften in Berlin. Sie betreut etwa 60000 Wohneinheiten in den Bezirken Lichtenberg, Treptow-Köpenick und Pankow. Insgesamt gibt es in Berlin etwa 120 Mieterbeiräte. Wir versuchen, eine Zusammenarbeit zwischen ihnen zustande zu bringen.

Welches Anliegen verfolgen Sie?

Horst Baer: Wir wollen unsere Kräfte bündeln und sie nicht verkleckern. Unser Ziel ist es, eine Beteiligung beim Erstellen des Mietspiegels zu erreichen, und wi...

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