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18.02.2013 / Leserbriefe / Seite 14

Aus Leserbriefen an die Redaktion

Karriere in Absurdistan

Zu jW vom 13. Februar: »Der deutsche Staatssekretär«

Otto Köhler gebührt Dank für seine minutiöse Schilderung der Karriere des Kanzlerintimus Hans Globke. Aber: Wird diese heute fast unglaubliche Geschichte einer unfaßbaren Karriere eines intellektuellen Massenmörders wirklich verstanden? Wie war dies alles möglich? Welche Bedingungen mußten herrschen, damit im westdeutschen »Absurdistan« das schier Unfaßbare möglich wurde? Ich kann mich an die Zeit um und mit Globke und seinem Protektor Konrad Adenauer noch gut erinnern. Da gab es keinen öffentlichen »Diskurs«, gleich welcher Art. Nein, wer auch nur im Ansatz dieses Thema aufgriff und bloß »Fragen« stellte, wurde niedergemacht. Auch als Schüler. Es war ein Klima des Hasses. Nicht gegen die Juden. Aber gegen »den Kommunismus«.

Und da war es völlig egal, welcher Mittel sich dieser Antikommunismus bediente. Immerhin war Globke der Prozeß gemacht worden. In Abwesenheit. In der DDR. ...



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