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18.02.2013 / Ausland / Seite 7

Keine Insel der Seligen

Unruhen in Bahrain. Die Menschenrechtsverletzungen in dem Königreich stören den Westen nicht

Gerrit Hoekman
Die Unruhe im Inselstaat ­Bahrain ebbt nicht ab: Am Samstag kam es am Rande einer Beerdigung zu neuen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften. Trauergäste hatten versucht, Polizeisperren zu durchbrechen. Die Menschen waren zusammengekommen, um einem 16jährigen die letzte Ehre zu erweisen, der am Donnerstag bei Protesten gegen die Regierung von einer Polizeikugel getötet wurde.

Auf den 33 Inseln von Bahrain rumort es seit langem. Noch bevor in Syrien die Menschen auf die Straße gingen, demonstrierten im Februar 2011 die Bahrainer gegen die Herrscherfamilie Al-Khalifa. Nach Oppositionsangaben sollen es mehrere hunderttausend der 1,2 Millionen Einwohner gewesen sein, von denen die Hälfte Ausländer sind. »Es handelte sich also um eine Volksbewegung im wahrsten Sinne dieses Wortes«, sagte die Menschenrechtsaktivistin Maryam Al-Khawaja in einem Interview mit dem Nahost-Journalisten Ramon Schack. König Hamad bin Isa wußte sich nicht a...

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