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14.02.2013 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Harte Zeit in Stahlbranche

Auslastung fällt auf niedrigstem Wert seit 1996. Finanzkrise und Sparprogramme dämpfen ­besonders Nachfrage in Südeuropa

Mirko Knoche
Die deutsche Stahlindustrie bleibt in der Stagnation verfangen. Das teilte der Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl, Hans Jürgen Kerkhoff, am gestrigen Mittwoch auf einer Fachtagung des Handelsblatts in Düsseldorf mit. Die Produktion werde sich im laufenden Jahr lediglich auf 43 Millionen Tonnen erhöhen, im Vergleich dazu wurden im Vorjahr 42,7 Millionen hergestellt. Die Auslastung der Fertigungskapazität sei 2012 auf 84 Prozent gefallen und habe damit – abgesehen vom Krisenjahr 2009 – den niedrigsten Wert seit 1996 erreicht. Im Januar sei die Monatsproduktion in der Bundesrepublik jedoch um fünf Prozent auf 3,6 Millionen Tonnen Stahl geklettert.

Grund für die Misere ist die schwache Nachfrage auf dem deutschen und europäischen Markt. Durch die Finanzkrise im Euro-Raum sowie die harten Sparprogramme der Europäischen Union und des Internationalen Währungsfonds (IWF) ist der private Konsum besonders in Südeuropa erheblich zurückgegangen. ...

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