13.02.2013 / Feuilleton / Seite 13

Gender Trouble in New York, Georgien und bei deutscher Polizei

Frank Burkhard
Seit den Zeiten des verblichenen Schwulenpioniers Manfred Salzgeber gibt es für Berlinale-Filme über gleichgeschlechtliche Liebe den Teddy-Wettbewerb. Diesmal nimmt in der Perspektive Deutsches Kino »Freier Fall« teil. Stephan Lacant, der als Verfasser witziger Drehbücher zu TV-Krimis Meriten erworben hat, erzählt von einem Polizisten, der Mitte 30 Vater wird und plötzlich den flüchtigen Kuß eines Kollegen genießt. In einem langen, schmerzhaften Prozeß gesteht sich dieser Marc (Hanno Koffler) seine Bisexualität ein. Kann er weiter mit der Mutter seines Sohnes zusammenleben? Können die Polizisten ihr Verhältnis vor den Kollegen geheimhalten? Marc versucht, sich die Liebe zu Kay (Max Riemelt) auszureden, stößt den jüngeren vor den Kopf. Der erzwingt das Outing, wird von Kollegen diskriminiert.

Die erwachende Liebe eines Bisexuellen zu einem Schwulen ist ein gutes Thema, aber wir erleben nur die Probleme dieser Beziehung, der Schwule wird als Gef...

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