Hände weg von Venezuela! Solidaritätsveranstaltung am 28. Mai
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30.01.2013 / Ansichten / Seite 8

Pro E.on und Co.

Altmaier will Energiewende ausbremsen

Wolfgang Pomrehn
Für die privaten Haushalte ist der Strom zum Jahresbeginn mal wieder kräftig teurer geworden. Rund 28 Cent müssen sie im Bundesdurchschnitt inzwischen pro Kilowattstunde bezahlen. Auch Bundesumweltminister Peter Altmaier macht sich deshalb Sorgen. Behauptet er zumindest. Seine zu Wochenbeginn vorgestellten Vorschläge zur Behebung der Misere deuten allerdings auf etwas ganz anderes hin. Die meisten Ursachen der Preissteigerung läßt der Minister unerwähnt und nutzt die Debatte, ganz im Sinne der seit Monaten laufenden Lobbykampagne der Industrie und der großen Stromkonzerne, zum Angriff auf die verstärkte Nutzung der erneuerbaren Energiequellen. Altmaier spricht nicht von der Stromsteuer, immerhin 2,05 Cent pro Kilowattstunde. Die wird zwar Ökosteuer genannt, dient aber in Wirklichkeit der Subvention des Steinkohlebergbaus und der Verringerung der sogenannten Arbeitgeberbeiträge an die Sozialkassen. Eine Steuer übrigens, die wie manche andere auch, nur von ...

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