Der Schwarze Kanal
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29.01.2013 / Inland / Seite 4

»Riecht nach Lobbyismus«

Verbindung zu Spionagefirma könnte für CDU-Politiker zum Problem werden

Ralf Wurzbacher
Der Druck auf den mit einer zwielichtigen London-Connection auffällig gewordenen Vizechef der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Michael Fuchs, nimmt zu. Der Fall des Volksvertreters, der auf der Payroll einer von Exagenten des britischen Auslandsgeheimdienstes MI6 gegründeten Firma steht, interessiert jetzt auch die deutschen Leitmedien. Über die fragwürdigen Nebeneinkünfte des Politikers berichteten dieser Tage unter anderem der Norddeutsche Rundfunk und die Süddeutsche Zeitung (SZ). Kritik kommt zudem von der Opposition: Die Linke- und Grünen-Fraktion verlangen Aufklärung, was Fuchs mit der Hakluyt&Company (H&C) zu schaffen hat und warum das Unternehmen über Jahre nicht als dessen Auftraggeber zu erkennen war.

Nach Angaben des Netzmagazins Telepolis mehrten sich die Anzeichen, daß H&C als »zivile Tarnfirma für operative nachrichtendienstliche Einsätze fungiert«. Das Unternehmen soll vor allem im Bereich der Wirtschaftsspionage agieren. Fuchs war diesem seit ...

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