Der Schwarze Kanal
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29.01.2013 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Kalte Schulter für Nabucco

Mit Bayerngas steigt ein weiteres Unternehmen aus dem »politischen« Pipelineprojekt aus

Nach dem Energiekonzern RWE hat auch der süddeutsche Versorger Bayerngas sein Interesse an der länderübergreifenden Pipeline Nabucco verloren. Der Konzern führe die Gespräche mit dem Nabucco-Konsortium nicht fort, teilte Bayerngas am Montag mit. Das Unternehmen hatte seit Oktober 2011 über einen Einstieg in das Projekt verhandelt, mit dem Erdgas aus der Region am Kaspischen Meer nach Europa transportiert werden soll. Bayerngas erklärte, seine Strategie neu auszurichten. Pipeline-Investitionen wolle die 1962 gegründete Gesellschaft künftig vor allem im deutschen Markt vorantreiben.

Eines der wichtigsten Ziele dieses eher politischen Projektes war es, das Territorium Rußlands zu umgehen. Begründet worden war dies mit der Behauptung, man wolle die Versorgungssicherheit für Westeuropa erhöhen und sich nicht zu stark in Abhängigkeit von Moskau begeben. Nabucco galt zudem als Konkurrenzvorhaben zu den unter rus...

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