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29.01.2013 / Ausland / Seite 2

»Bedeutung von Berlusconi nicht übertreiben«

Die Furcht ist übertrieben, er könnte noch einmal die Wahl in Italien gewinnen. Ein Gespräch mit Emiliano Brancaccio

Raoul Rigault
Emiliano Brancaccio (41) ist Professor für Wirtschaftswissenschaften an der Universität Sannio und Berater der größten italienischen Metallarbeiter-Gewerkschaft FIOM-CGIL

Der Medienzar und frühere Ministerpräsident Silvio Berlusconi bewirbt sich bei den italienischen Parlamentswahlen Ende Februar nun offenbar doch wieder für den Posten des Regierungschefs. Die erste Reaktion der Börse auf seine Ankündigung war ein Einbruch der Aktienkurse …

Das hatte zunächst einmal mit den ökonomischen Rahmendaten zu tun; damit also, daß die Europäische Zentralbank ihre Wachstumsprognose nach unten korrigiert hatte. 2013 wird ein Jahr der Rezession, und ob es 2014 zu einer Erholung kommt, ist auch immer fraglicher.

Viele sagen, daß die sogenannten Märkte eine Abkehr von der Austerity-Politik fürchten, also von den extremen Sparmaßnahmen. Ist das so?

Das ist eine Vereinfachung. Die »Märkte« wissen genau, daß es nicht machbar ist, die Haushalte der Euro-Zone durch E...

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