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23.01.2013 / Inland / Seite 2

»Die Konzerne hatten sich schnell verständigt«

Seit Liberalisierung des Energiemarktes drehen die Stromanbieter ungehindert an der Preisschraube

Peter Wolter
Ein Gespräch mit Aribert Peters, Vorsitzender des Bundes der Energieverbraucher

Mit Jahresbeginn haben mehr als 740 Stromanbieter ihre Preise drastisch erhöht, jetzt ist eine weitere Teuerung zu erwarten: Nach Erhebungen des Verbraucherportals toptarif.de planen bislang 74 weitere Unternehmen Preiserhöhungen von durchschnittlich 12,1 Prozent. Ziehen jetzt nur die restlichen Anbieter nach, oder ist das schon eine neue Teuerungswelle?

Eher das erstere, denn die Firmen, die im Januar erhöht haben, werden das im Februar oder März sicher nicht wiederholen.

Ist damit das Ende dieser Preisspirale erreicht, oder dreht sie sich noch weiter?

Wir hatten in den vergangenen zehn Jahren beim Strom jeweils zum Jahresanfang eine Preiserhöhung zwischen sechs und zehn Prozent. Mit der Belastung durch Kosten für erneuerbare Energien hatte das gar nichts zu tun, auch nicht damit, daß Kohle oder andere Rohstoffe teurer geworden wären. Die Preise wurden einfach deswegen erhöht...

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