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23.01.2013 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Arbeit bleibt Privileg

UN-Studie: 2013 wird die Zahl der Menschen ohne Erwerbsjob weltweit auf 202 Millionen steigen. Zahl seit Krisenausbruch 2007 deutlich gestiegen

Die Propagandisten der neoliberalen Globalisierung bekommen den nächste Dämpfer. Die Legende, wonach sie vor allem immer mehr Arbeitsplätze schafft, ist zumindest statistisch widerlegt: Seit Ausbruch der Finanzkrise 2007 in den USA ist die weltweite Erwerbslosigkeit deutlich angestiegen. Nach Angaben der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) werden in diesem Jahr mehr als 202 Millionen Menschen ohne Erwerbsjob sein. Dies ist ein beschämender Rekord.

Seit 2007 hätten unter dem Strich 28 Millionen Menschen ihren Arbeitsplatz verloren, weitere 39 Millionen die Stellensuche wegen Aussichtslosigkeit aufgegeben, hieß es. Der düstere Ausblick, den die ILO am Dienstag präsentierte, wird abgerundet von der Prognose, daß in den kommenden fünf Jahren die Zahl der Arbeitslosen weltweit auf 210 Millionen Personen ansteigen wird. Als Hauptursache dafür sehen die ILO-Experten eine schwache Konjunktur. Auch ein leichtes Wirtschaftswachstum werde nicht...

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