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22.01.2013 / Betrieb & Gewerkschaft / Seite 5

Streik bei Coca-Cola

Arbeitskampf bei Getränkehersteller. Gewerkschaft fordert sechs Prozent mehr Lohn. Beschäftigte leiden unter zunehmender Flexibilisierung und Arbeitsverdichtung

Katrin Küfer
Auslöser der bundesweiten Warnstreikwelle bei Coca-Cola, die am frühen Montag morgen begann und bis Dienstag kommender Woche andauern soll, ist die aktuelle Lohnrunde. Vor der dritten Verhandlungsrunde über einen neuen konzernweiten Haustarifvertrag will die Gewerkschaft Nahrung Genuß Gaststätten (NGG) den Druck erhöhen und die Produktion in möglichst vielen Standorten mit befristeten Arbeitsniederlegungen stoppen.

Die NGG fordert eine Lohnerhöhung um sechs Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Die Ausbildungsvergütungen sollen um 100 Euro in allen Ausbildungsstufen steigen. Ebenso wird der Ausschluß betriebsbedingter Kündigungen gefordert. Der Getränkekonzern habe Produktion und Absatz in den letzten Jahren weiter gesteigert und sei in der Lage, seinen Beschäftigten eine entsprechende Lohnerhöhung zu zahlen. Die reale Kaufkraft der BRD-Beschäftigten im statistischen Durchschnitt der letzten Jahrzehnte sei gesunken und die Zeit für eine Umkehr di...

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