Der Schwarze Kanal
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22.01.2013 / Ausland / Seite 7

Absage aus Bogotá

Kolumbien verweigert Waffenstillstand. FARC greifen wieder zu den Waffen

Santiago Baez
Die kolumbianische FARC-Guerilla hat ihren Ende November für zwei Monate ausgerufenen einseitigen Waffenstillstand nicht verlängert. Man kehre »schweren Herzens in den Kriegszustand zurück«, zitierte die Nachrichtenagentur AFP am Montag den Verhandlungsführer der FARC bei den Gesprächen in Havanna, Iván Márquez. In einem offiziellen Kommuniqué hatte die Vertretung der Guerilla zuvor gefordert, ein tatsächlicher Frieden müsse das Ergebnis umfassender Vereinbarungen sein, die von den Aufständischen, der Regierung und der Zivilbevölkerung ausgehandelt werden müsse. Zudem müsse sichergestellt werden, daß etwaige Ergebnisse nicht von »verrückten Einfällen« künftiger Regime wieder in Frage gestellt werden können. Der sicherste Weg zum Frieden sei deshalb die Wahl einer Nationalen Verfassunggebenden Versammlung für Kolumbien, so die Delegation. Zugleich lobten die Vertreter der Guerilla jedoch Staatschef Juan Manuel Santos, daß dieser die Einhaltung der 60tägige...

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