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19.01.2013 / Feuilleton / Seite 13

Der Kontakt brach jäh ab

Der Ton, der Drive, der Witz und das Ende. Zum Tod von Jakob Arjouni

Ambros Waibel
Jakob Arjouni – ein schwieriger Fall, aber geheuchelt wird nicht, und was würde besser gegen Heuchelei helfen als ein Bier (bei mehr wird es schwieriger) und ein Blick auf das, was man der Öffentlichkeit mitgeteilt hat, als der Mann sich noch wehren konnte. »Ratlos, rätsellos, geschwätzig: Jakob Arjounis neuer Roman gibt Anlaß zur Selbstprüfung« untertitelte diese Zeitung vor knapp vier Jahren die Rezension eines Romans des am Donnerstag mit 48 Jahren verstorbenen Frankfurter Schriftstellers, in der ich unter anderem Folgendes schrieb: »Wenn einen das neue Buch eines Autors, in dem man einst schwer begeistert eine befreiende, witzige und engagierte Literatur sich manifestieren sah, ratlos und gelangweilt zurück läßt – dann spricht einiges dafür, daß vielleicht weniger der Autor als man selbst sich verändert hat. Und damit könnte man eigentlich gut leben, die Sache abhaken und auf die nächste Prosa Jakob Arjounis warten, dessen Fähigkeit, polit...

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