17.01.2013 / Feuilleton / Seite 13

Am Bücherschrank des Sklavenhalters

Ist also Tarantino die radikale Lösung? »Django Unchained«

Peer Schmitt
Ein Doppelprogramm aus den neuen Filmen von Quentin Tarantino (»Django Unchained«) und Steven Spielberg (»Lincoln«) hat die New York Times am 24. Dezember aus pädagogischen Gründen vorgeschlagen, nordamerikanische Geschichte galore.

Die Filme spielen in ein und derselben Periode, »Django Unchained« in den Staaten Texas und Mississippi 1859/60 kurz vor Lincolns Wahl zum Präsidenten (November 1860) und dem Ausbruch des Sezessionskrieges (April 1861), »Lincoln« im wesentlichen 1864/65 in Washington D.C. während Lincolns kurzer zweiter Amtsperiode bis zum Ende des Sezessionskrieges und seiner Ermordung (April 1865). Nach Einschätzung der NYT geht es in beiden Filmen um dasselbe Problem, für das allerdings grundverschiedene Lösungen angeboten werden.

Wer hat noch mal die Sklaven befreit: Lincoln? Die Sklaven sich selbst? Der historische Prozeß?

Zwei Ansätze zur Problemlösung: Gesetze zum Verbot der Sklaverei verabschieden lassen (wie Lincoln) oder die gottv...





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