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12.01.2013 / Inland / Seite 2

»Die Bundeswehr ist ohnehin schon viel zu präsent«

Berliner Schülervertretung fordert Zivilklausel: Keine Jugendoffiziere im Unterricht. Ein Gespräch mit Ben Geier

Frank Brendle
Ben Geier ist Schulsprecher der Ernst-Abbe-Schule in Berlin-Neukölln

An Ihrer Schule wird seit einigen Wochen intensiv über den Einfluß der Bundeswehr diskutiert. Wie kam es dazu?

Die Diskussion läuft, seit vor rund drei Jahren ein Politik-Leistungskurs zu einem sogenannten Strategie-Spiel der Bundeswehr gefahren ist. Nachdem zu Beginn dieses Schuljahres Wehrdienstberater zu einem Berufsinformationstag eingeladen worden waren, kamen einige Schülerinnen und Schüler auf die Idee, eine Zivilklausel zu fordern.

Was bedeutet das genau?

Die Zivilklausel soll klarstellen, daß sich die Schule für eine friedliche Gesellschaftsentwicklung einsetzt und Kooperationen mit der Bundeswehr und mit Rüstungskonzernen ablehnt. Das bedeutet auch die Ablehnung von Jugendoffizieren, die im Unterricht z.B. über die Sicherheitspolitik referieren.

Welche Folgen hatte dieser Vorstoß?

Zunächst haben die Lehrerinnen und Lehrer aus dem Fachbereich Politische Weltkunde und Geschichte ...


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