10.01.2013 / Inland / Seite 4

Jeder geht, wohin er will

Die Jugendorganisation der Linkspartei ist gespaltener Meinung über Liebknecht-Luxemburg-Gedenken

Wladek Flakin
Die angebliche Gedenkdemonstration für Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht, die am 13. Januar im Tiergarten als »emanzipatorische Alternative« zum traditionellen Gedenken stattfinden soll, spaltet die Linksjugend [’solid]. Zum Bündnis vorwiegend sozialdemokratischer Jugendorganisationen, die zur »Rosa und Karl«-Demonstration aufrufen, zählt auch der Bundessprecherrat des Linkspartei-nahen Jugendverbandes. Doch dieser Aufruf sorgte in den letzten Wochen für hitzige Diskussionen innerhalb von [’solid] .

Die Landesverbände in Hamburg und Nordrhein-Westfalen distanzierten sich energisch vom »rechten und karrieristischen« Projekt, das eine »rot-rote Regierungsoption« vorbereiten solle (jW dokumentierte alle Stellungnahmen). Sie kritisierten auch, daß ihre Führung mit dem Aufruf gegen Beschlüsse ihres Bundeskongresses verstoßen habe. Ähnlich positionierten sich verschiedene Basisgruppen in anderen Bundesländern.

Der Sprecherrat machte daraufhin ein...



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