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05.01.2013 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Ende einer Ära

Kaum noch Innovationen, hohe Verschuldung der Wirtschaftssubjekte, mehr Armut: Wissenschaftler sieht dritte industrielle Revolution in letzter Phase

Rainer Rupp
Die Wirtschaft durchlebt eine Dauerkrise. Seit deren Ausbruch 2007 bewegt sich nicht mehr viel. Was die einen als längere Schwächephase bezeichnen, benennt der niederländische Wissenschaftler Wim Grommen als Endephase einer Ära: »Die Dritte Industrielle Revolution ist eindeutig in ihre Saturations- und Degenerationsphase« eingetreten, schreibt der Mathematiker, Physiker und Experte für gesellschaftliche Transformationsprozesse seinem aktuellen Beitrag für das bevorstehende internationale Symposium zum Thema »Die Wirtschaftskrise – Zeit für einen Paradigmenwechsel«, das am 24. und 25. Januar 2013 an der Universität von València in Spanien stattfindet. Für die friedliche Zukunft unserer Gesellschaft sei dies höchst gefährlich, schreibt Grommen. Denn am Ende einer jeden industriellen Revolution sei stets der gesellschaftliche Wohlstand bedroht gewesen. Die Geschichte habe aber gezeigt, daß eine stabile Gesellschaft auf fünf unabdingbaren Pfeilern ruht:...

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