04.01.2013 / Inland / Seite 5

Atommüll im Wahlkampf

Niedersachsen: CDU, SPD und FDP legen »Konzeptskizze« für Rückholung radioaktiver Abfälle aus der Asse vor

Max Eckart
Die Rückholung des radioaktiven Abfalls aus dem Atommülllager Asse stockt. Eine am 1. Juni von Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) gestartete und damals auf sechs Wochen Dauer veranschlagte erste Probebohrung in eine Kammer mit Atommüll hat ihr Ziel bislang nicht erreicht. Erkundungsbohrungen für einen neuen Schacht, durch den die Abfälle eines Tage nach oben bugsiert werden sollen, haben noch gar nicht begonnen.

Bei einer Podiumsdiskussion des Asse-II-Koordinationskreises am 10. Januar sollen die Landtagsabgeordneten und –kandidaten aus der Region dazu äußern, wie sie sich eine schnellere Rückholung vorstellen. Die Vertreter von CDU, SPD und FDP haben dazu »Konzeptskizzen« verfaßt, die jW vorliegen.

So verlangt der Wolfenbütteler CDU-Abgeordnete Frank Oesterhelweg, daß die Räumung der Asse zur »Chefsache« gemacht wird. Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS), das die Anlage seit 2009 betreibt, sei mit der Aufgabe »offensichtlich überfordert«...



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