Gegründet 1947 Dienstag, 21. Januar 2020, Nr. 17
Die junge Welt wird von 2218 GenossInnen herausgegeben
31.12.2012 / Feuilleton / Seite 8

»Gebührenfinanziertes Programm ist sinnvoll«

Ab 1. Januar 2013 gilt neue GEZ-Haushaltsabgabe. Dokumentarfilmer fordern, Mehreinnahmen für Erweiterung zu nutzen. Ein Gespräch mit Thomas Frickel

Gitta Düperthal
Thomas Frickel ist Sprecher Arbeitsgemeinschaft Dokumentarfilm (AG DOK)

Ab 1. Januar 2013 wird die GEZ-Gebühr durch die Haushaltsabgabe ersetzt. Dann muß künftig jeder Haushalt 17,98 Euro entrichten, unabhängig davon, ob ein Fernseher, ein Radio oder ein Computer vorhanden ist. Kritiker bezeichnen diese Form der Rundfunkgebühr als Zwangsabgabe. Aus der Kirche könne man austreten, die Haushaltsabgabe lasse sich dagegen auch durch Medien-Abstinenz nicht abwenden. Wie sehen Sie das?

Es ist eine verpflichtende Abgabe. Sie soll gewährleisten, daß jeder Bürger sich aus frei zugänglichen Medien unabhängig informieren kann und dadurch zur aktiven Teilhabe an der demokratischen Willensbildung befähigt wird. So begründet es jedenfalls der Verfassungsrechtler Professor Paul Kirchhof: Die Zahlungspflicht soll dazu dienen, Demokratie erhaltende beziehungsweise fördernde Angebote zu finanzieren – und zwar »in Unabhängigkeit von Einschaltquoten und ohne Ausrichtun...

Artikel-Länge: 4585 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen
Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

19,80 Euro/Monat Soli: 25,80 €, ermäßigt: 12,80 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €