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11.12.2012 / Inland / Seite 5

Gegen Mengenideologie und Überversorgung

Die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie will krankheits- und patientenorientierte Medizin betreiben

Sigurd Schulze
Es wird zuviel operiert in Deutschland: Allein bei AOK-Versicherten stieg die Zahl der chirurgischen Eingriffe an der Wirbelsäule von rund 80000 im Jahr 2005 auf 180000 im Jahr 2010 an. Das geht aus dem am Freitag veröffentlichten AOK-Krankenhausreport hervor. Je Fall kostet das bis zu 12000 Euro. Passend zu diesen Zahlen hatte die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie bereits am Mittwoch in Berlin Vorschläge zur Veränderung der Vergütung in den Chefarztverträgen vorgestellt.

Dazu sieht sie sich genötigt, weil die ärztliche Zunft insbesondere durch den jüngsten Transplantationsskandal in schlechtes Ansehen zu geraten droht. Infolge der falschen Vergütungsordnung in den Musterverträgen der Deutschen Kranken­hausgesellschaft vom Jahre 2002 werden die Chefärzte finanziell zu mehr Operationen angereizt, was auch dazu führt, die entsprechenden Entscheidungen großzügiger zu fällen und Eingriffe auszuweiten. Trotz des Widerstands der Bundesärztekammer, des Marbur...

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