10.12.2012 / Kapital & Arbeit / Seite 2

»Sie könnten dann ihre Rechte einklagen«

FIAN-Kampagne: Bundesregierung soll sich für Kleinbauern in Entwicklungsländern einsetzen. Ein Gespräch mit Gertrud Falk

Peter Wolter
Gertrud Falk ist Referentin des deutschen Zweiges des »Food First Informations- und Aktions-Netzwerks« (FIAN). Die internationale Menschenrechtsorganisation für das Recht auf Nahrung ist in 18 Ländern auf allen fünf Kontinenten vertreten

Die FIAN will vom heutigen Montag an mit einer bundesweiten Kampagne Druck auf die Bundesregierung ausüben, sich weltweit für die Rechte von Kleinbauern einzusetzen. Was genau erwarten Sie vom deutschen Kabinett?

Wir erwarten, daß es sich entgegen seiner bisherigen Haltung bei den Vereinten Nationen für eine entsprechende Erklärung ausspricht. Deutschland ist ab nächstem Jahr wieder im UN-Menschenrechtsrat vertreten und kann dort mitreden und mitentscheiden.

Wie war denn die bisherige Haltung der BRD-Regierung?

Sie hat sich in den vergangenen zwei Jahren in den Vereinten Nationen explizit dagegen ausgesprochen. Begründung: Die bestehenden Rechte der Kleinbauern reichten völlig aus. Das ist nach unserem Kenntnisstand aber ...

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