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08.12.2012 / Inland / Seite 5

Ungenießbar

Steinbrück vor Nominierung zum Kanzlerkandidaten. Teure Trinkgewohnheiten und Geschmäckle von Bestechlichkeit könnten Wählern mißfallen. Die SPD schert das nicht

Ralf Wurzbacher
Es soll sie wirklich geben: SPD-Mitglieder, die Peer Steinbrücks Kanzlerkandidatur verhindern wollen. Nur sind die irgendwie nicht zu fassen. Mitte November hatte der Kölner Stadtanzeiger über »zwei Dutzend« Sozialdemokraten aus Köln und dem Rheinland geschrieben, die per Unterschriftenaktion gegen Steinbrücks Nominierung opponieren wollten. Der werde »wie Schröder die SPD gegen die Arbeitnehmer richten«, heißt es in einem Papier, das auf dem jüngsten Parteitag der Domstadt-Genossen kursierte. Etliche Versuche, den ­Initiator Henning Frey zu kontaktieren, scheiterten. Am Freitag schließlich sorgte ein Kölner SPD-Mann gegenüber junge Welt für Aufklärung: »Das ist eine absolute Einzelmeinung.«

Das paßt ins Bild. Auf dem Sonderparteitag der SPD am Sonntag in Hannover soll Steinbrück nicht einfach nur zum Kandidaten ernannt werden. Nein: man will ihn inthronisieren. Von Parteispitzen kam im Vorfeld die Ansage, dem Auserwählten gefälligst ein »überragendes Er...

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