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04.12.2012 / Inland / Seite 5

Rückkehr noch vor Weihnachten?

Mehrheit im niedersächsischen Landtag offenbar für Zusammenführung der Familie von Gazale Salame

Reimar Paul
Wenn Weihnachten und Wahlkampf zusammenfallen, ist die Zeit für große politische und humanitäre Gesten gekommen. Regierungen jeglicher Couleur verfügen dann gerne Amnestien, kündigen Steuererleichterungen an oder lösen schon lange gemachte, aber nie gehaltene Versprechen ein. In Niedersachsen, wo bekanntlich im Januar ein neuer Landtag gewählt wird, bahnt sich derzeit vielleicht eine Lösung für eine vor acht Jahren auseinandergerissene Familie an. Am 10. Februar 2005 wurde die Kurdin Gazale Salame vom Landkreis Hildesheim in die Türkei abgeschoben, schwanger und mit ihrer damals ein Jahr jungen Tochter Shams, während der Vater Ahmed Siala die älteren Töchter zur Schule brachte. Fast acht Jahre stand diese auch bundesweit und sogar international beachtete Angelegenheit für eine hartherzige Flüchtlingspolitik des Landes und insbesondere seines Innenministers Uwe Schünemann (CDU). Obwohl sich Oppositionsparteien im Landtag sowie Kommunen, Menschen- und Kinde...

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