Schwarzer Kanal
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28.11.2012 / Schwerpunkt / Seite 3

Gipfel der Zauderer

Viele Bremser: Von der UN-Klimakonferenz in Doha erwartet niemand konkrete Ergebnisse. Entwicklungsländer verlangen Mittel zur Bewältigung der Folgen des Wandels

Jana Frielinghaus
Selbst die Weltbank hat dieser Tage mit großer Eindringlichkeit vor den Folgen des Klimawandels gewarnt und ein Abkommen gefordert, das alle Staaten verpflichtet, Maßnahmen zu ergreifen, mit denen die globale Erwärmung auf zwei Grad Celsius begrenzt werden soll. Noch wäre das möglich. Wird das Zwei-Grad-Ziel nicht erreicht, dann ist der Wandel nicht mehr beherrschbar, die Kosten von immer mehr Extremwetterlagen wie Stürmen, Fluten, Dürre, Dauerregen und Umsiedlungen wegen des sich erhöhenden Meeresspiegels steigen ins Unermeßliche. Laut Weltbank-Prognose wird die durchschnittliche globale Temperatur schon bis zum Jahr 2060 um vier Grad steigen, wenn nicht endlich gehandelt wird.

In Doha, der Hauptstadt des Golfstaates Katar, wo am Montag der 18. Klimagipfel der Vereinten Nationen begonnen hat, deutet bislang jedoch nichts darauf hin, daß es auf dem zweiwöchigen Treffen zu konkreten Übereinkünften kommen wird. Ignoranten und Blockierer bestimmen trotz all...

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