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27.11.2012 / Ausland / Seite 6

Hände weg von Syrien

Iran: Demokratie kann nicht mit Waffengewalt erzwungen werden

Karin Leukefeld
Nach Rußland hat auch der Iran das Ansinnen der Türkei, sich von der NATO Patriot-Raketen nahe der Grenze zu Syrien stationieren zu lassen, scharf kritisiert. Das Vorgehen sei »kontraproduktiv«, sagte der iranische Parlamentssprecher Ali Laridschani nach Gesprächen mit dem syrischen Präsidenten Bashar Al-Assad in Damaskus. Solche Waffen »können die interne Krise in Syrien nicht lösen«. Der Unterschied zwischen Iran und »den anderen in Sachen Syrien ist, daß die anderen die Demokratie mit Waffengewalt erzwingen wollen«, sagte Laridschani. Iran könne und werde das nicht akzeptieren. Das syrische Außenministerium hatte eine mögliche Stationierung der Patriot-Raketen in der Türkei zuvor als »Provokation« zurückgewiesen.

Aufständische werden für ihren Kampf in Syrien in der Provinz Mardin, in den kurdischen Gebieten der Südosttürkei ausgebildet. Das berichtet die kurdische Nachrichtenagentur Dicle unter Berufung auf Augenzeugen. Die Oppositionellen werden dem...

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