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27.11.2012 / Betrieb & Gewerkschaft / Seite 15

Verteilungskämpfe

Erster Generalstreik gegen argentinische Regierung. Beschäftigte leiden unter hoher Inflation. Regierung zeigt wenig Dialogbereitschaft

Johannes Schulten
Auf der internationalen politischen Bühne ist Cristina Fernández de Kirchner gefragter denn je. Mehr als 130 palästinensische und israelische NGOs haben die argentinische Präsidentin in der vergangenen Woche aufgefordert, im Nahostkonflikt zu vermitteln. Auch Ägyptens Präsident Mohammed Mursi soll den Appell unterstützt haben. In ihrem Land dagegen scheint sie selber dringend einen Vermittler brauchen zu können. Denn gut ein Jahr, nachdem Fernández de Kirchner mit einem historischen Ergebnis von 53 Prozent der Wählerstimmen im Amt bestätigt wurde, sieht sich die Regierung mit den bisher stärksten Protesten der letzten Jahre konfrontiert. Bereits am 8. November waren Hunderttausende in zahlreichen Großstädten u. a. gegen eine geplante dritte Kandidatur der Präsidentin auf die Straße gegangen. Mehr Sorgen als die vor allem von der Mittelklasse getragenen Proteste dürfte ihr jedoch der Generalstreik vom Dienstag bereitet haben. Schließlich gehörten die Gewer...

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