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26.11.2012 / Thema / Seite 10

Liebe zu Zeiten der Allianz

Film. 70 Jahre »Casablanca«. Was hier eigentlich gespielt wird

Gerhard Wagner
Immer wieder, oft zu später Stunde, treffen sich in deutschen »Programmkinos« besondere Gemeinschaften von Kennern und Liebhabern. Sie wissen Bescheid: 25 Minuten dauert es, bis Ilsa Lund (Ingrid Bergman, die Mutter Isabella Rossellinis), begleitet von Victor László (Paul Henreid, eigtl. Paul Georg Julius von Henried, Ritter von Wasel-Waldingau) und der Musik Max R. Steiners, in »Rick’s Café Américain« einschwebt. Weitere sechs, bis Ilsa sich zu dem Pianisten (Dooley Wilson) begibt, um den Satz sprechen: »Play it, Sam!« Alle wissen – oder glauben es zumindest zu wissen –, was hier, in diesem »Kultfilm« aus den Studios von Warner Bros., gespielt wird.

Denn die »Casablanca«-Werbung verheißt ihnen seit nunmehr 70 Jahren vor allem eine »Schicksalsbegegnung« zwischen Ilsa, Rick (alias Richard Blaine) und Victor, »Kino der großen Gefühle«. Sie verheißt seit der Uraufführung des Films am 26. November (dem Thanksgiving Day) des Jahres 1942 im N...

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