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14.11.2012 / Inland / Seite 5

Jeder zehnte will einen Führer

Studie warnt vor massivem Anstieg der Fremdenfeindlichkeit in Ostdeutschland

Ulla Jelpke
Einen erschreckenden Anstieg von rechtsextremen Einstellungen insbesondere in Ostdeutschland macht die zu Wochenbeginn vorgestellte Studie der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung »Die Mitte im Umbruch – Rechtsextreme Einstellungen in Deutschland 2012« aus. Für die seit 2006 im Turnus von zwei Jahren stattfindende Untersuchung wurden 2415 deutsche Staatsangehörige sowie 95 Personen ohne deutsche Staatsbürgerschaft befragt.

Während demnach der Anteil von Menschen mit einem geschlossen rechtsextremen Weltbild im Bundesschnitt innerhalb der letzten zehn Jahre von 9,7 auf neun Prozent und in Westdeutschland von 11,3 auf 7,3 Prozent sank, verdoppelte sich dieser Anteil seit 2001 in den neuen Bundesländern von 8,1 auf heute 15,8 Prozent nahezu. Knapp 40 Prozent der Befragten bundesweit wünschen sich ein starkes Nationalbewußtsein, ein Drittel fordert ein hartes Auftreten Deutschlands gegenüber »dem Ausland«. Jeder zehnte wünscht sich einen »Führer«, der De...

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