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09.11.2012 / Inland / Seite 4

Getarnt als Forschung

Desaster auf der Atommüllkippe: Asse-Untersuchungsausschuß des niedersächsischen Landtags legt Abschlußbericht vor

Reimar Paul
Der Landtag in Hannover hat am Donnerstag den Abschlußbericht des Asse-Untersuchungsausschusses entgegengenommen. Der Bericht enthält einen gemeinsamen Teil sowie getrennte Minderheitsvoten der drei Oppositionsfraktionen. Insgesamt umfaßt das Konvolut mehr als 200 engbedruckte Seiten.

Nach Medienberichten über radioaktive Laugen und Schlampereien in der Asse und dem Betreiberwechsel im Januar 2009 drängte die Opposition auf die Einsetzung eines parlamentarischen Untersuchungsausschusses (PUA), der sich am 17. Juni konstituierte. Ihm gehören sechs Abgeordnete der CDU, vier der FDP und jeweils ein Vertreter von Grünen, FDP und Linken an.

Der Untersuchungsauftrag umfaßte diese Punkte: Die Einlagerung von Atommüll in die Asse und das dort vorhandene radioaktive Inventar, die Auswahl des Bergwerks zum Atommülllager, Fragen des Gesundheits- und Arbeitsschutzes sowie Konsequenzen für die Entsorgung radioaktiver Abfälle.

Der PUA kam zu 71 Sitzungen zusammen, d...





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