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07.11.2012 / Inland / Seite 5

Atomlobbyist wird weiter beschäftigt

Gerald Hennenhöfer bleibt trotz Erreichen des Pensionsalters Abteilungsleiter im Umweltministerium

Max Eckart
Wie kein Zweiter verkörpert Gerald Hennenhöfer die Verflechtungen von Politik und Nuklearwirtschaft. Der Abteilungsleiter Reaktorsicherheit im Bundesumweltministerium gilt als harter Atomlobbyist. Weil er das Rentenalter erreicht, sollte er Ende des Jahres eigentlich in Rente gehen. Doch nach NDR-Informationen plant Minister Peter Altmaier (CDU), Hennenhöfer zwei weitere Jahre im Amt zu belassen. Atomkraftgegner und Opposi­tions­politiker sind entsetzt.

Hennenhöfer leitete schon von 1994 bis 1998 unter Umweltministerin Angela Merkel die wichtige Abteilung Reaktorsicherheit, die u.a. für Fragen der Endlagerung und die Durchsetzung sicherheitstechnischer Standards zuständig ist. Nach dem Regierungswechsel war er Generalbevollmächtigter des Energiekonzerns Viag, der später mit VEBA zur e.on fusionierte.

2004 wechselte er in die Anwaltssozietät Redeker Sellner...



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