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03.11.2012 / Titel / Seite 1

Gefangene ermordet

Karin Leukefeld, Damaskus
Bewaffnete Aufständische sollen in der nordsyrischen Provinz Idlib mindestens 28 Soldaten ermordet haben. Den bislang unbestätigten Berichten zufolge überfielen Kämpfer einen Kontrollpunkt des Militärs nahe dem Ort Sarakeb und töteten die Soldaten, nachdem diese sich ergeben hatten. Auf einem vermutlich mit einem Handy aufgenommenen und im Internet veröffentlichten Video ist zu sehen, wie die Angehörigen der Regierungstruppen sich ergaben und geschlagen wurden. Als die tödlichen Schüsse fielen, wendete die Kamera sich ab. Rupert Colville, Sprecher der UN-Kommissarin für Menschenrechte Navi Pillay, sagte der Nachrichtenagentur AFP, der Film zeige ein »Kriegsverbrechen« und könne als Beweis vor einem Tribunal dienen.

Die bewaffneten Aufständischen in Syrien und ihre internationalen Netzwerke werden von Saudi-Arabien, Katar, der Türkei, den USA und westeuropäischen Staaten finanziell, logistisch und mit Waffen unterstützt. Die bewaffneten Gruppen selber geb...

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