01.11.2012 / Feuilleton / Seite 12

Sprünge und Reife

Wie geht die Revolution im 21. Jahrhundert? Darüber diskutierte der vierte »Leverkusener Dialog«

Roman Stelzig
Die Spaltung und Zersplitterung, die die Arbeiterklasse und Linke prägt, zu überwinden, ist die größte Herausforderung der Gegenwart«, charakterisierte die SoZ-Reakteurin Angela Klein das Anliegen des Vierten »Leverkusener Dialoges«, der am Wochenende in der Karl-Liebknecht-Schule der DKP stattfand. Es ging um Revolutions- und Klassentheorie: Marxisten verschiedener Organisationen und Strömungen wollten »über gegenwärtige Aufgaben, theoretische und politische Schlußfolgerungen aus unserer Niederlage« diskutieren und es dabei »vermeiden, die Schlachten von ehedem erneut zu schlagen«.

Im Eingangsreferat sprach Manuel Kellner über die Revolutionstheorie von Ernest Mandel, der in der Tradition von Leo Trotzki die demokratische Selbstorganisation der Arbeiterklasse, die im Rätemodell ihren historischen Ausdruck fand, stark machte. Konzepte der Doppelherrschaft oder Übergangsprogramme, deren Forderungen vom Boden des Kapitalismus ausgehend über die Gesellschaf...

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