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27.10.2012 / Inland / Seite 4

Polizei brach Recht und Gesetz

Nürnberg: Prozeß gegen Antifaschisten wegen »versuchten Totschlags« offenbart etliche Regelverletzungen Beamter

Markus Bernhardt
Am Mittwoch wurde der Prozeß gegen den jungen Antifaschisten Deniz K. vor der Jugendkammer des Landgerichtes Nürnberg fortgesetzt. Die Staatsanwaltschaft wirft dem jungen Mann »versuchten Totschlag« in fünf Fällen vor. Während einer Demonstration gegen Neonaziterror am 31. März in Nürnberg soll er Polizeibeamte mit einer zwei Zentimeter starken Fahnenstange aus Holz angegriffen und dadurch versucht haben, sie zu töten (jW berichtete).

Die Staatsanwaltschaft hatte K. zunächst des versuchten Totschlages in zwei Fällen bezichtigt, die Zahl der angeblich Attackierten dann jedoch auf fünf Personen erhöht. In der Anklageschrift hatte die stellvertretende Behördenleiterin der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth, Ulrike Pauckstadt-Maihold, den Vorwurf des mehrfachen versuchten Totschlags unter anderem mit der politischen Gesinnung des Beschuldigten in Zusammenhang gebracht. Obwohl die Beamten behelmt und gepanzert waren und sich nach der Demonstration kein einzige...

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