Gegründet 1947 Montag, 24. Februar 2020, Nr. 46
Die junge Welt wird von 2229 GenossInnen herausgegeben
17.10.2012 / Ausland / Seite 6

Bevölkerung soll ausgehungert werden

EU und USA wollen Zusammenbruch der iranischen Wirtschaft erzwingen

Knut Mellenthin
Die Außenminister der Europäischen Union haben sich am Montag auf eine Ausweitung der Sanktionen gegen Iran geeinigt. Im Zentrum des Pakets stehen Maßnahmen, die dazu beitragen sollen, den internationalen Waren- und Geldverkehr mit Teheran vollständig zum Erliegen zu bringen. Dazu gehört eine noch schärfere Beschränkung der Finanztransaktionen mit iranischen Banken, das Verbot von Exportkrediten, Garantien, Versicherungen und anderen üblichen Handelspraktiken sowie ein Embargo gegen den iranischen Schiffbau und iranische Reedereien. Das Ziel ist, dem Land den Import von Waren – abgesehen von ganz wenigen »humanitären« Ausnahmen – unmöglich zu machen und dadurch wesentliche Teile der iranischen Bevölkerung zur Revolte zu treiben.

Die EU-Regierungen wollen außerdem den Import von Erdgas aus dem Iran verbieten, nachdem schon seit dem 1. Juli ein Öl-Embargo in Kraft ist. Das Teheraner Ölministerium hat diese Maßnahme allerdings als »reine Propaga...

Artikel-Länge: 4126 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen
Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

19,80 Euro/Monat Soli: 25,80 €, ermäßigt: 12,80 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €