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12.09.2012 / Ausland / Seite 7

Geldsäcke zählen

Gläubigertroika mit griechischen Plänen für Sozialkahlschlag nicht zufrieden. Sie gehen ihr nicht weit genug

Heike Schrader, Athen
Die Diskussion ist schwierig, und schwierig sind die Beschlüsse«, erklärte der griechische Finanzminister Giannis Stournaras am Montag nachmittag nach seinem Treffen mit Vertretern der Gläubigertroika aus EU, IWF und EZB in Athen. In dem etwa einstündigen Gespräch hatten die Gläubiger einen Teil der Maßnahmen des insgesamt 11,5 Milliarden Euro umfassenden Kürzungspakets als unrealistisch abgelehnt. Kernforderung der Troika ist die von der griechischen Regierung bisher abgelehnte Nichtweiterbeschäftigung von 150000 Angestellten im öffentlichen Dienst bis Ende 2015. Ohne diese Entlassungen könne kein Sparprogramm aufgehen, so die Gläubiger. Ihre Umsetzung würde allerdings die bereits im Mai über 23 Prozent liegende Rate der Arbeitslosigkeit in sozial katastrophale Höhen treiben. Insbesondere die Koalitionsparteien ­PASOK und ­DIMAR bestehen bei der Reduzierung der Stellen auf eine zumindest abfedernde Vorruhestandregelung.

Außerdem wurden von den Troika-Ge...

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