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17.08.2012 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Absatzschwierigkeiten

Die chinesische Wirtschaft gerät durch die Euro-Krise unter Druck. 2012 könnte schlechtestes Jahr seit 1999 werden

Wolfgang Pomrehn
Langsam zieht die Euro-Krise ihre Kreise. Am Donnerstag zeigte sich Chinas Handelsministerium besorgt über die Entwicklung. Immerhin ist die EU der größte Absatzmarkt für chinesische Exporte und außerdem eine wichtige Quelle ausländischer Direktinvestitionen im Land der Mitte. Diese sind zuletzt auffallend rückläufig. In den ersten sieben Monaten 2012 lagen sie um 2,7 Prozent oder 3,26 Milliarden Euro unter dem Vergleichswert des Vorjahres.

Dieser Rückgang drückt zwar ein wenig auf das Wachstum, aber mehr als das macht der Regierung in Beijing (Peking) der Druck auf die Exportwirtschaft Sorgen. »Angesichts der sich ausweitenden europäischen Schuldenkrise und einer globalen Wirtschaft, die sich langsamer als erwartet erholt, rechnen wir damit, daß sich die Lage für Chinas Außenhandel in der zweiten Jahreshälfte verschlechtern wird«, zitiert die in Hongkong erscheinende South China Morning Post Ministeriumssprecher Shen Danyang. Es werde schwerer, das Zehn...

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