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09.08.2012 / Ausland / Seite 6

»Ich bin am Leben«

Syrien: Russischer General dementiert seinen Tod. Berichte über türkische Intervention. Regierungstruppen rücken in Aleppo vor

Karin Leukefeld, Damaskus
Das türkische Militär soll am Mittwoch mit Hubschraubern und Soldaten in die nordsyrische Stadt Jarablos vorgedrungen sein. Das berichtete der englischsprachige iranische Fernsehsender Press TV am Mittwoch. Aus anderen Quellen wurde diese Meldung zunächst nicht bestätigt. Zuvor hatte Ankara nach schweren Gefechten mit der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) in der Provinz Hakkari gedroht, die Kämpfer bis nach Syrien zu verfolgen, sollten sie sich dorthin zurückziehen. Die türkische Regierung fürchtet eine Signalwirkung des quasi autonomen Status, den die syrischen Kurden in einigen Städten im Norden des Landes errungen haben.

Rußland dementierte derweil Angaben der »Freien Syrischen Armee« (FSA), sie hätten den russischen General Wladimir Kuschejew getötet. Dieser trat am Mittwoch selbst vor Journalisten in Moskau auf und erklärte: »Ich kann bestätigen, daß ich am Leben bin und es mir gut geht.«

In der Wirtschaftsmetropole Aleppo haben die Regierungstruppen...



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