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27.07.2012 / Ausland / Seite 7

Zweikampf der Regierungschefs beendet

Papua-Neuguinea: Bisherige Kontrahenten verständigen sich auf Zusammenarbeit

Thomas Berger
Die seit einem Jahr anhaltende politische Dauerkrise und Selbstblockade in Papua-Neuguinea scheint beendet. Im Frühjahr 2011 hatte Regierungschef Michael Somare aus Gesundheitsgründen einen längeren Auslandsaufenthalt angetreten, um sich in Singapur behandeln zu lassen. Eine parlamentarische Mehrheit wählte im August Peter O’Neill zu seinem Nachfolger, doch Somare wollte sich nach seiner Heimkehr nicht mit seiner Entmachtung abfinden. Das von ihm angerufene Verfassungsgericht entschied, er dürfe wieder sein altes Amt antreten. Wenig später stärkten die Abgeordneten jedoch abermals O’Neill den Rücken. Seit dem Jahreswechsel hatte das Land damit faktisch zwei Regierungschefs, die sich beide auf ihre jeweilige Legitimation beriefen. Zwischenzeit...

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