24.07.2012 / Thema / Seite 10

Politik und Ökonomie

Zur Entwicklung der Staats- und Demokratieauffassung des jungen Marx

Josef Schleifstein
Vor 20 Jahren, am 24. Juli 1992, verstarb Josef »Jupp« Schleifstein. Geboren am 15. März 1915 im polnischen ódz, trat er 1931 in den Kommunistischen Jugendverband Deutschlands (KJVD) ein und wurde ein Jahr später Mitglied der KPD. Im November 1933 wurde er wegen Hochverrats von den Nazis verhaftet und zu 20 Monaten Zuchthaus verurteilt. Nach seiner Haft wurde er zuerst nach Polen abgeschoben, emigrierte dann in die Tschechoslowakei, später nach London. Dort arbeitete er in der Freien Deutschen Jugend und an der Bildungsarbeit der exilierten KPD mit. Nach dem Krieg, im Oktober 1946, kehrte Schleifstein nach Deutschland zurück. In der Folgezeit war er in unterschiedlichen Positionen für die kommunistische Bewegung in Deutschland aktiv: stellvertretender Chefredakteur der Volksstimme, Mitglied im Parteivorstand der KPD, Mitbegründer der Marxistischen Blätter und des Instituts für Marxistische Studien und Forschung (IMSF). In der 1968 gegründeten Deutschen Ko...

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