21.07.2012 / Abgeschrieben / Seite 8

Unter Generalverdacht gestellt

Die Berliner Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes-Bund der Antifaschisten Berlin (VVN-BdA) lud am Freitag zu einer Veranstaltung des »Arbeitskreises zum Gedenken an die in der sowjetischen Emigration verfolgten, deportierten und ermordeten deutschen Antifaschisten bei der Berliner VVN-BdA« ein:

Am 25. Juli 2012 ist es 75 Jahre her, daß mit dem NKWD-Befehl Nr. 00439 auf Anordnung Stalins und seines Geheimdienstchefs Jeshow die »Deutsche Operation« begann. Der Befehl stellte in der UdSSR lebende Deutsche unter den Generalverdacht profaschistischer Spionage- und Diversionstätigkeit. Er war Teil der »Massenoperationen« der Jahre 1937/38, bei denen Russen und Sowjetbürger anderer Nationalitäten wie auch Ausländer willkürlich zu Feinden des Volkes erklärt werden konnten.

Deutsche in der Sowjetunion – das waren die Anfang der 1930er Jahre ins Land gekommenen Arbeitssuchenden, angeworbene Spezialisten unterschiedlicher Berufe, Kominternmitarbeiter u...


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