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19.07.2012 / 73 / Seite 4

Gefahr wird unterschätzt

GAU wahrscheinlicher als gedacht. Westeuropa trägt das weltweit höchste Risiko einer radioaktiven Verseuchung durch AKW-Unfälle

Reimar Paul
Katastrophen wie in Tschernobyl und Fukushima sind wahrscheinlicher als gedacht. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Chemie in Mainz haben anhand der bisherigen Laufzeiten aller Atomkraftwerke weltweit und der bislang aufgetretenen Kernschmelzen errechnet, daß solche Ereignisse im momentanen Kraftwerksbestand einmal in zehn bis 20 Jahren auftreten. Die Mitteilung des Instituts zu einer entsprechenden Studie hat die Antiatominitiative »ausgestrahlt« am Dienstag ins Internet gestellt. Derzeit sind weltweit 440 Reaktoren in Betrieb, 60 weitere befinden sich im Bau oder in der Planung.

Nach der Katastrophe in Fukushima habe er sich gefragt, »wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, daß ein solcher Unfall wieder passiert, und ob wir die Verbreitung der Radioaktivität mit unseren Atmosphärenmodellen berechnen können«, berichtete demnach Anfang Mai der Direktor des Instituts, Jos Lelieveld. Um die Wahrscheinlichkeit einer Kernschmelze zu ermitteln, stellte...

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