30.06.2012 / Geschichte / Seite 15

Goebbels’ Hetzblatt

4. Juli 1927: Erstmalig erscheint die Nazizeitung Der Angriff

Manfred Weißbecker
In den Jahren des Neuaufbaus der NSDAP und bereits vor dem Beginn der Weltwirtschaftskrise verwandten die deutschen Faschisten einen beträchtlichen Teil ihrer Mittel für unzählige Propagandaschriften sowie für die Schaffung eigener regionaler Zeitungen. Einige erschienen zwar bereits, doch unterschieden sie sich vom Völkischen Beobachter, dessen Auflage 1929 mit 18 400 Exemplaren noch recht niedrig war, hauptsächlich durch den jeweiligen Zeitungskopf. Größeren Einfluß erlangte die Partei mit der Herausgabe diverser anderer Materialien: Bis Dezember 1928 brachte der schon seit 1921 parteieigene Eher-Verlag 61 Bücher und Broschüren mit über 400 000 Exemplaren heraus. Seit dem 1. März 1926 erschien in dem von Gregor Strasser gegründeten Kampf-Verlag für einige der nord- und westdeutschen Gaue eine eigene Zeitung mit dem Titel Der nationale Sozialist. Diese Formulierung richtete sich eindeutig gegen die in München residierende Führung der Partei. Strasser leh...

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