Der Schwarze Kanal: »Sender Jerewan««
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26.06.2012 / Titel / Seite 1

Zum Leben zu wenig

Claudia Wangerin
Der wirtschaftliche Aufschwung geht an immer mehr Menschen vorbei: Immer weniger Erwerbstätige können von ihrer Arbeit leben, immer mehr benötigen einen Zuschuß vom Staat. Wie eine aktuelle Studie des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) belegt, stieg die Zahl der Haushalte mit mindestens einem erwerbstätigen Hartz-IV-Bezieher von 2007 bis 2010 in den ostdeutschen Bundesländern um elf und in den westdeutschen um 14 Prozent. In den alten Ländern waren Ende 2011 durchschnittlich fast 29 Prozent der Hartz-IV-Bezieher zwischen 15 und 64 Jahren erwerbstätig und nahezu ein Drittel in den neuen Ländern. In Brandenburg, Sachsen und Thüringen stellen die arbeitenden Hartz-IV-Bezieher sogar mehr als ein Drittel aller erwerbsfähigen Hilfeempfänger. Lediglich in Mecklenburg-Vorpommern sank ihr Anteil minimal – um 0,4 Prozent.

Berlin entwickelte sich mit einem Anstieg um ein Viertel zur Hauptstadt der »Aufstocker«. In Nordrhein-Westfalen kamen 18,5 Prozent hinzu...

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