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08.06.2012 / Inland / Seite 8

»Hamburger Bauprogramm ist auf Kante genäht«

In der Hansestadt sollen jährlich 6000 neue Wohnungen entstehen, nur ein Drittel mit öffentlicher Förderung. Gespräch mit Karin Aßmus

Mirko Knoche
Karin Aßmus ist hauptamtliche Mitarbeiterin von »Mieter helfen Mietern« in Hamburg

Hamburgs Bausenatorin Jutta Blankau (SPD) hat angekündigt, keine Reihenhäuser der städtischen Wohnungsbaugesellschaft SAGA-GWG mehr zu privatisieren. Sind Sie damit zufrieden?

Der vorige Senat hatte bereits zugesichert, keine Geschoßwohnungen mehr zu verkaufen. Daß nun Senatorin Blankau auch die Reihenhäuser in öffentlichem Besitz verbleiben sollen, ist nur die logische Konsequenz daraus. Es ist natürlich richtig, möglichst viele Mietwohnungen zu erhalten, weil der Bedarf erheblich ist.

Nach einem Jahrzehnt des Stillstands im öffentlichen Wohnungsbau unter CDU-Herrschaft hat der seit einem Jahr amtierende SPD-Senat eine Reihe von Bauprogrammen in Angriff genommen. So soll die SAGA jährlich 1000 neue Wohneinheiten bauen.

Jährlich sollen in ganz Hamburg 6000 neue Wohneinheiten entstehen, davon 1000 unter Regie der SAGA. Ein Drittel, also 2 000, soll öffentlich gefördert werde...

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