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04.06.2012 / Inland / Seite 5

Elitär und überflüssig

»Deutschlandstipendium« bleibt weit hinter Zielen der Regierung zurück. Kritiker fordern dessen Abschaffung

Ralf Wurzbacher
Annette Schavans (CDU) »Deutschlandstipendium« kommt einfach nicht in die Gänge. Das im vergangenen Jahr mit viel Tamtam an den Start gebrachte staatlich-private Begabtenförderprogramm bleibt auch im laufenden Jahr weit hinter den Zielen der Bundesregierung zurück. Wie der SPD-Parlamentarier Klaus Hagemann in Erfahrung gebracht hat, wurden von den im Bundeshaushalt 2012 veranschlagten Mitteln nach fünf Monaten kaum mehr als 15 Prozent abgerufen. Obwohl das Scheitern des Instruments damit offen zutage liegt, denkt die Bildungsministerin nicht daran, die Reißleine zu ziehen. Ihre Kritiker fordern genau dies mit Vehemenz.

Schavan hat es dieser Tage nicht leicht. Als müßte sie sich nicht schon mit Vorwürfen, bei ihr Doktorarbeit abgekupfert zu haben, herumschlagen, produziert jetzt auch noch ihr liebstes Renommierprojekt nichts als negative Schlagzeilen. Erst am Dienstag hatte das Statistische Bundesamt die peinliche Abrechung für 2011 geliefert: Von den der...

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