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23.05.2012 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Sorge um den Ölpreis

Iran-Sanktionen könnten die Krise in Südeuropa verschärfen. Unkonventionelles Erdgas scheint keine Lösung zu sein

Wolfgang Pomrehn
Wie lange reicht das Öl noch? Erstaunlich nervös klingt eine Erklärung, die die G-8-Staats- und Regierungschefs vergangene Woche auf ihrem diesjährigen Gipfel abgegeben haben. Auf den ersten Blick verwundert das. Immerhin sind die Preise zuletzt wieder gesunken. Ein Kontrakt für die Lieferung eines Barrels der US-Standardsorte WTI im Juli kostet derzeit an der New Yorker Börse rund 93 US-Dollar. Für die Sorte Brent, die in Europa den Standard darstellt und in der Nordsee gefördert wird, müssen knapp 109 US-Dollar auf den Tisch gelegt werden. Das ist deutlich weniger als noch vor einigen Wochen, aber für die Europäer immer noch viel. Einerseits öffnet sich seit zwei Jahren eine erstaunliche Schere zwischen den annähernd gleichwertigen Standardsorten, und andererseits verteuert sich durch den Kursverlust des Euros das Öl.

Um so mehr verwundert es, daß vor allem die US-Regierung wegen des Ölpreises Alarm schlägt und die G-8-Partner drängt, ihn gegebenenfall...

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