07.05.2012 / Inland / Seite 5

Busse standen still

Kommunale Betriebe Schleswig-Holsteins hartnäckig. Warnstreiks in Kiel, Flensburg und Lübeck. Fahrer wollen 150 Euro mehr

Mirko Knoche
Am Mittwoch will die Gewerkschaft ein neues Angebot sehen. Dann kommen Vertreter von ver.di und kommunaler Unternehmen Schleswig-Holsteins zur zweiten Verhandlungsrunde im öffentlichen Nahverkehr zusammen. Am Freitag hatten 500 Busfahrer in Kiel, Flensburg und Lübeck für einen halben Tag die Arbeit niedergelegt, um ihrer Forderung Nachdruck zu verleihen. Sie verlangen, jedem Beschäftigten monatlich 150 Euro mehr zu bezahlen. Kein einziger Bus verließ die Depots, wie die Verkehrsunternehmen eingestehen mußten.

Die Fahrer wollen sich nicht weiter »veräppeln« lassen, sagte Streikleiter Gerhard Mette im Gespräch mit junge Welt. Unter den Kollegen habe sich eine »negative Stimmung« breitgemacht, zu lange fühlten sie sich von der allgemeinen Lohnentwicklung abgehängt. Die drei Ostseestädte haben ver.di die Übernahme des Tarif­abschlusses im öffentlichen Dienst (TVöD) vorgeschlagen. Das lehnt die Gewerkschaft ab, weil die Gehaltsstruktur im Manteltarifvertrag f...

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